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10 Tipps für ein besseres Facebook-Marketing

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Wenn Ihr mich fragt, dann wird Facebook-Marketing nicht schwieriger oder wie viele sagen „sinnloser“, sondern anspruchsvoller, professioneller und damit auch effektiver. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich so einiges getan, ob das die organische Reichweite, der Erfolg der einzelnen Beitragsformen (Foto, Video, Link, etc.) oder allgemein das Thema „Werbung schalten“ ist. Facebook, das soziale Netzwerk mit über 25 Millionen aktiven Nutzern pro Monat, entwickelt sich und wir, die Kommunikation unserer kleinen und mittleren Unternehmen, entwickelt sich mit. Über die letzten Monate habe ich mir viele Notizen gemacht und hier sind 10 Tipps, die für ein besseres und vor allem effektiveres Facebook-Marketing sorgen!

1. Achte auf die Form des Beitrags!

Vor wenigen Monaten war das Foto noch die angesagteste Beitragsform bei Facebook, doch dies hat sich geändert. Das Video ermöglicht eine dreimal höhere Reichweite und hat sich an die Spitze der Beitragsformen gekämpft.

2. Verfasse ausschließlich sinnvolle und nützliche Beiträge!

Die Verweildauer eines Fans in Bezug auf einen Beitrag ist mittlerweile ein Faktor, ob eine hohe organische Reichweite erzielt wird oder eben nicht. Sprich die Qualität der Inhalte ist wichtiger denn je. Wenn ein Fan sich nicht einmal die Zeit nimmt, einen Beschreibungstext, ein Foto oder ein Video anzuschauen, dann stuft Facebook den Beitrag als weniger wertvoll ein. Natürlich sollte man keine Romane verfassen, aber eben Inhalte, die, natürlich der Zielgruppe entsprechend, qualitativ hochwertig sind.

3. Bewerbe deine Beiträge und schalte Werbung!

Hier ist es ganz wichtig, sich auf ein bestimmtes Ziel zu konzentrieren bzw. auf ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung aufmerksam zu machen. Es bringt beispielsweise nichts oder eher wenig, eine Anzeige zu schalten, die den Fan auf eine Startseite weiterleitet. Es ist sehr hilfreich, eine gewisse Problematik anzusprechen und diesbezüglich einen Lösungsansatz zu offerieren. Nur so macht Facebook-Werbung Sinn und nur so können, wenn sie denn gesteckt wurden, Ziele auch erreicht werden. Beim Bewerben von Beiträgen sollte man darauf achten, dass man nicht nur erfolglose bis passable oder Beiträge mit einem kommerziellen Hintergedanken bewirbt, sondern auch die erfolgreichen Beiträge hervorhebt und sie einem größeren Publikum serviert.

4. Markiere Dein privates Profil in Deinen Fotobeiträgen!

Reichweite kostet Geld und, um die organische Reichweite etwas zu unterstützen, macht es Sinn, private Accounts in Fotobeiträgen zu markieren. So erscheint der Beitrag bei „Fotos“ und Freunde sehen das Foto, da es auf der Startseite angezeigt wird. Je mehr Leute man markieren kann, desto besser. Natürlich macht es auch Sinn, den Beitrag zu teilen. Ich z. B. tue dies (fast) immer, allerdings zu einem anderen Zeitpunkt als der Erstveröffentlichung, um so möglicherweise neue Interessenten zu erreichen, denn nicht jeder ist zur selben Zeit online.

5. Achte immer darauf, was die Konkurrenz bzw. andere Facebook-Fanpages so treiben!

Änderungen geschehen immer schneller und daher ist es fast unmöglich, immer auf dem neuesten Stand zu sein. Wenn Dir aber etwas auffällt, wie z. B. die mehrfache Publikation von Videos, dann solltest Du dieser Sache auf den Grund gehen und nach Fakten suchen. Oft ist es damit getan, über den eigenen Tellerrand zu schauen und die Strategie dementsprechend anzupassen.

6. Das Auge isst immer mit!

Gebe Dir bei der Erstellung von Beiträgen sehr viel Mühe, denn der erste Eindruck ist oft ausschlaggebend dafür, ob der Inhalt eine Chance bekommt oder nicht. Wenn Du Dir nicht sicher bist, dann erkundige Dich in deiner Umgebung und versichere Dich, dass Du die Arbeit nicht umsonst verrichtet hast. Je attraktiver ein Beitrag erscheint, abhängig von der Formulierung des Textes, der Bildqualität oder des -formats, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einen Klick zu generieren oder, wenn wir von einem Video sprechen, abgespielt zu werden.

7. Nutze das interne Statistik-Tool!

Es ist wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, welche Inhalte gefragt sein könnten, aber es ist noch wichtiger ein Fazit zu ziehen und zu schauen, wie die einzelnen Inhalte abschneiden und von der Zielgruppe angenommen werden, denn diese gibt den Takt an. Wenn Inhalte bzw. bestimmte Kategorien andauernd „schlechte“ Ergebnisse erzielen, dann sollte man sie durch neue und passendere Beiträge ersetzen. Es ist ebenfalls sehr sinnvoll und hilfreich, auf die optimalen Veröffentlichungszeiträume zu achten. Der Erfolg eines Beitrags ist stark davon abhängig, ob die richtige bzw. angestrebte Zielgruppe überhaupt online ist.

8. Halte Dich an einen Redaktionsplan!

Ich bin kein großer Fan von Automatisierung, aber ein Redaktionsplan, gekoppelt mit der Planung von Beiträgen, ist ein sehr hilfreicher Baustein bzw. der Grundstein, um Ordnung in das Ganze zu bringen. Es gibt definitiv Beiträge, die kann man nicht planen, z. B. die Dokumentation eines Events, aber 60% – 80% können und sollten vorbereitet und geplant werden, um eine gewisse Kontinuität an den Tag zu legen. So vermeidet man natürlich auch, dass man seine Fans „nervt“ bzw. mit zu vielen Beiträgen bombardiert.

9. Trete themenrelevanten Gruppen bei!

Der Austausch mit Gleichgesinnten ist sehr wichtig und daher ist es sehr hilfreich, branchennahen und themenrelevanten Facebook-Gruppen beizutreten. Zudem ist es sehr von Vorteil, abgesehen von der möglicherweise hervorgerufenen Interaktion (mögliches „Gefällt mir“-klicken, kommentieren oder teilen eines Beitrags), da das Feedback von Experten Gold wert sein kann und so gravierende Fehler vermieden werden können.

10. Habe Geduld und vor allem Ausdauer!

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und der Mensch, der die ultimative Formel für Facebook-Marketing hat, wurde auch noch nicht geboren (das wird er auch nie). Community Manager einer Facebook-Fanpage zu sein bedeutet, sich auf eine lange Reise zu begeben, eine Reise die holprig und ungemütlich, aber auch beeindruckend und sehr nett sein kann. Der Erfolg liegt oft darin, nicht aufzugeben und ja, Tipps wie diese anzuwenden und mit viel Motivation und Überzeugung an die Sache heranzugehen, denn das ist die halbe Miete!

Gibt es Tipps, die ich vielleicht vergessen habe? Ich freue mich auf Euer Feedback!

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